Da waren wir auf einmal drei...

Wenn ein Paar ein Kind bekommt, verändert sich das Leben auf eine unvorstellbare Art und Weise. Viele Paare berichten, dass zu Beginn nichts mehr war wie zuvor. Es treten völlig neue Dimensionen und  Aufgaben in das Leben ein. Dazu gehören natürlich viel Schönes und Erweiterndes, aber auch Begrenzendes und Schlimmes, mit dem man nicht gerechnet hatte. Vieles davon  geht einher mit der ganzen Palette intensiver Gefühle.

 

Die erforderlichen Anpassungsleitungen für das Paar sind immens. Leider können sich die neuen Aufgaben in manchen Beziehungen negativ auf die Partnerschaftsqualität auswirken.

 

Hier sollten Sie nicht zu lange abwarten, denn von allein verbessert sich die Beziehung in der Regel nicht. Erforderlich sind gute Kommunikationsfähigkeiten, um die jeweiligen Bedürfnisse in Ihren Ich-Welten zu erfassen und Ideen zur Befriedigung zu finden. Aber auch die Bedürfnisse in der Wir-Welt müssen wahrgenommen und mit Leben gefüllt werden. Die Erstellung eines Wochenplans: „Der Dienstagabend gehört mir, der Donnerstag Dir und jeden Freitag machen wir etwas gemeinsam“,  kann z.B. ein konkreter Baustein sein.

 

Auch die gerechte Verteilung der neu anfallenden Aufgaben rund um das Kind und die Erwartungen an die oft neue Rollenverteilung sind zu regeln. Hier können Wochenpläne (Wer macht wann was?) deutlich zur Entspannung beitragen und helfen, endlose Konflkte zu vermeiden.

 

Neue Absprachen müssen getroffen und die Partnerhaft deutlicher als zuvor gestaltet werden.

 

Wenn diese Entwicklungsaufgabe gelingt, können die Partner spürbar an persönlicher Reife hinzugewinnen, was wiederum zu positiver Resonanz dem Leben und der Liebe gegenüber führt. 

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